Diamanten Online kaufen und verkaufen

Diamanten – Kapitalanlage mit großer Zukunft

Diamanten haben die Menschheit schon immer fasziniert. Nicht umsonst sagt man, dass ein Diamant für die Ewigkeit ist und in gewisser Weise stimmt das auch, denn die ältesten Diamanten wurden mit größter Wahrscheinlichkeit in Indien bereits im vierten Jahrhundert vor Christus gefunden. Sie wurden damals als Glücksbringer benutzt, da man ihnen magische Kräfte nachsagte.

Das Alter eines Diamanten kann recht genau anhand seiner Einschlüsse mittels eines komplizierten Verfahrens bestimmt werden. Die Diamantbildung entstand immer wieder über alle Erdzeitalter hinweg. Somit sind die ältesten Diamanten mehr als drei Milliarden Jahre alt. Aber auch jüngere Funde erreichen immer noch ein Alter von mehreren hundert Millionen Jahren. Der älteste bekannte Diamant, der je gefunden wurde, ist 4,25 Milliarden Jahre alt.

Diamanten entstehen im Erdmantel unter hohem Druck und bei Temperaturen von 1200 bis 1400 °C. Sie sind eine Vorkommensart des Kohlenstoffs und damit ein natürlich vorkommender Feststoff, der zur Klasse der Minerale zählt. Im Reinzustand kommen Diamantkristalle in weißer und transparenter Farbe vor. Durch Einlagerungen von Stickstoff können aber auch Diamanten in verschiedenen Farben vorkommen wie Blau, Rot, Grün, Gelb, Orange, Braun, Rosa, Schwarz oder Grau.

Verkauf und Handel von Diamanten

Ungeschliffene wie geschliffene Diamanten werden weltweit an 29 Diamanten-Börsen gehandelt. De Beers ist als Produzent wie Händler eines der bedeutendsten Unternehmen dieser Art. Die Diamant- und Edelstein-Börse in Idar-Oberstein wurde 1974 als weltweit erste kombinierte Börse für Diamanten wie auch Farbedelsteine eröffnet.

Mehr und mehr bieten Diamant-Händler und Juweliere ihre Produkte Online an. Dabei sollte man genau auf die Qualität der Webseite achten. Je mehr Informationen über die Steine abgegeben werden, wie die vier Cs, umso besser. Selbstverständlich sollte jeder Diamant mit einem Zertifikat versehen sein. Ein Rückgaberecht sollte selbstverständlich sein. Die Auslieferung der Steine sollte nicht in verschweißten Folien geschehen, da bei einer eventuellen Rückgabe die Garantie sofort erlischt.

Darüber hinaus sollte genau geprüft werden, ob ein Online Diamant-Händler auch Steine ankauft. Dabei wird ein seriöser Händler darauf Wert legen, die Ware als lose Steine zu erhalten, da er sonst den Diamanten nicht überprüfen kann. Ein professioneller Händler wird immer darauf Wert legen, den Stein persönlich zu testen und zu graduieren. Die Akzeptanz des Zertifizierungsdokumentes spielt ebenfalls eine Rolle, da nicht jede Zertifizierung anerkannt wird. Eine genaue Überprüfung des Online Angebotes muss im Vorwege geprüft werden, bevor man sich für einen Online Händler entscheidet. Dieses sind alles wichtige Kriterien, die unbedingt beachtet werden müssen.

Die wichtigsten Online-Händler hier im Überblick

Die vier C

Die Qualität und Bewertung eines Diamanten wird durch die vier C ermittelt. So wird jeder Diamant mit den Kriterien von Carat, Cut, Colour und Clarity begutachtet und klassifiziert, um auf diese Weise den Preis eines geschliffenen Diamanten festlegen zu können.

Carat – eine gesetzliche Maßeinheit

Die Gewichtseinheit für alle Edelsteine ist das Karat. Abkürzung ct. In Deutschland wird das Karat mit KT abgekürzt und ist eine gesetzliche Maßeinheit. Dieses sogenannte metrische Karat entspricht genau 0,2 Gramm nach der DIN-Norm 1301-1.

Cut – So wird der Diamant zum König der Edelsteine

Die Qualität eines Diamanten hängt sehr vom Schliff ab. Ein geschliffener Diamant wird so zum Brillanten. Der Schliff kann die Brillanz oder das Feuer eines Diamanten hervorheben oder sogar mindern. Die Bewertungsskala eines Schliffs weist vier Kategorien auf:

  • Sehr gut (very good): herausragende Brillanz oder Feuer, sehr gute Proportionen und wenige oder nur geringfügige äußere Merkmale. Können keine Einschlüsse festgestellt werden, auch nicht mit der Lupe, so spricht man von einem lupenreinen Diamanten.
  • Gut (good): gute Brillanz, die Proportionen weisen nur geringe Abweichungen auf, einige äußere Merkmale sind ersichtlich
  • Mittel (medium): die Brillanz ist gemindert und Proportionen weisen erhebliche Abweichungen auf, mehrere größere äußere Merkmale sind erkennbar
  • Gering (poor): die Brillanz ist erheblich gemindert und die Proportionen weisen deutliche Abweichungen auf, große und/oder zahlreiche äußere Merkmale sind ersichtlich

Der Brillantschliff – auch Full Cut genannt – ist die mit Abstand häufigste und damit klassische Schliffart. Hierbei werden mindestens 32 Facetten im oberen Teil angebracht sowie 24 Facetten im unteren Bereich. Eine kreisrunde Rundiste trennt die beiden Bereiche voneinander. Am unteren Ende des Diamanten befindet sich eine punktförmig abgeschliffene Spitze und wird Kalette genannt. Nur ein Diamant, der ausschließlich diesen Schliff aufweist, darf als Brillant bezeichnet werden.

 

Colour – Fancy Diamonds sind besonders wertvoll

Neben weißen und farblosen Diamanten kommen auch farbliche Tönungen vor, den sogenannten Fancy Diamonds. Allerdings sind reine intensive Farben sehr selten und werden deshalb als besonders wertvoll eingestuft. Durchschnittlich kommt bei 100.000 Diamanten nur ein Diamant in einer reinen Farbe vor. Preise für solche Steine liegen meist weit über dem Standard von farblosen Diamanten. Es gibt in der Klassifizierung genau sieben Fancy-Farben: Kanariengelb, Blau, Braun, Rot, Grün und Pink oder Rosa.

Clarity – lupenreine Diamanten sind sehr selten

Die Reinheit bezieht sich auf die Einschlüsse eines Diamanten und ob diese mit bloßem Auge oder mittels einer Lupe unter zehnfacher Vergrößerung noch zu erkennen sind. Dabei spielt nicht nur die Klarheit sondern auch die Reflektion des Lichts eine wesentliche Rolle. Je klarer ein Diamant ist, desto reiner und weniger verunreinigt ist er. Lupenreine Steine sind eher selten und daher sehr kostspielig.